Nachfrageüberhang heizt Preise für Einfamilienhäuser an

Die Preise für Einfamilienhäuser sind in der Ostschweiz zwischen Ende 2016 und Ende 2107 im unteren und mittleren Preissegment um 5,0% bzw. 4,7% gestiegen. Zu diesem bemerkenswerten Ergebnis kommt die Ende April veröffentlichte Studie «Immo-Monitoring» des Beratungsunternehmens Wüst Partner. Zusammen mit der Nordwestschweiz und der Westschweiz (exkl. Genferseeregion) ist dies schweizweit der stärkste Preisanstieg. In keiner Region sind die Preise für Einfamilienhäuser zudem über die letzten zehn Jahre stärker gestiegen, nämlich um jährlich 5,2% bzw. 4,2%.

Der Grund dafür liegt einerseits in den nach wie vor vergleichsweise tiefen Preisen, anderseits an einem grossen Nachfrageüberhang – dies vor allem in den Regionen St. Gallen, Thurgau und am oberen Zürichsee – bei gleichzeitig eher verhaltener Bautätigkeit. Überhaupt ist die Zahl der Baugesuche für Einfamilienhäuser schweizweit rückläufig. Auf den Markt gelangen vornehmlich Bestandesliegenschaften.

Kauf und Verkauf von Einfamilienhäusern sind in diesem dynamischen Marktumfeld anspruchsvoll. Wer verkaufen will, darf gemäss Wüst Partner mindestens kurzfristig mit weiter steigenden Preisen rechnen, die man als Verkäufer sorgsam in das Angebot einkalkulieren sollte. Wer sich nach einem Objekt in der Region Ostschweiz umschaut, sieht sich meist einer grossen Käuferkonkurrenz ausgesetzt. Die Ermittlung der Tragbarkeit und eine realistische Bewertung des Objekts zusammen mit der Bank des Vertrauens sind darum unerlässlich.

Die Erfahrung des Immobilienratgebers zeigt, dass sich besonders bei einem Nachfrageüberhang Preis und Wert von Liegenschaften nicht im Gleichschritt bewegen. Darum braucht es für den erfolgreichen Verkauf und Kauf nebst Fachwissen auch viel Marktgespür.

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